Nordeifel kämpft Wissersheim nieder – Müllers Doppelpack sorgt für vorzeitige Bescherung!Das war ein hartes Stück Arbeit! – Zunächst lief bei Nordeifel gar nichts zusammen. Die Gäste agierten druckvoll und gingen direkt auf den Ball, damit kam Nordeifel überhaupt nicht klar. Bereits in der 10. Minute nutzte Wissersheim nach einer umstrittenen Elfmeterentscheidung den Penalty eiskalt zur bis dahin verdienten 1:0-Führung. Gleich danach eine erneute Schrecksekunde, als J. Latz seinem Gegenspieler den Ball direkt vor die Füße spielte, dieser aber frei vor dem Tor vergab.

Danach kam Nordeifel von Minute zu Minute besser ins Spiel und startete einen Angriff nach dem anderen auf das Gäste-Tor. Alleine die miserable Chancenverwertung hielt die Gäste noch im Spiel: So setzte Ph. Zieba einen Schlenzer an den linken Innenpfosten, M. Huppertz einen 20- Meter-Kracher an die Lattenunterkante und Th. Müller den Nachschuss aus 5 Metern übers Tor. Zudem wurde K. Marx im gegnerischen Strafraum ebenfalls elfmeterreif gefoult. – Gefühlte 20 Eckbälle und 15 Freistöße vor dem gegnerischen Tor später pfiff der Referee beim Stande von 0:1 dann zur Pause.

In der 2. Hälfte machte Nordeifel weiter Druck, doch die klaren Chancen wurden rarer – Wissersheim hatte sich eingeigelt und blieb durch gelegentliche Konter brandgefährlich. In der 60. Minute dann ein Doppelwechsel: St. Merkel und Th. Adams kamen für S. Pütz und M. Jülich. Damit kam direkt frischer Schwung ins Angriffsspiel und in der 65. Minute war es Th. Müller nach Zuspiel von St. Merkel vorbehalten, den Ball zum hochverdienten 1:1-Ausgleich aus 5 Metern einzunetzen. Gleich danach die große Chance zur Führung: St. Merkel umspielte 3 Gegner und schlenzte den Ball aus halblinker Position an den langen oberen Innenpfosten – wieder kein Tor! Im Gegenzug fällte der bereits gelb verwarnte D. Golbach seinen Gegenspieler und sah dafür Gelb-Rot. Doch auch mit 10 Mann wirkte Nordeifel spielerisch überlegen. In der 70. Minute dann die umjubelte Führung: Wieder war es Th. Müller, der den Ball am 5er aufnahm und am Torwart vorbei vollstreckte. Danach vergab Nordeifel noch eine Reihe hochkarätiger Chancen und musste somit bis zum Schlusspfiff um den Sieg zittern.

Fazit: Ein hart umkämpfter und verdienter Arbeitssieg. Nordeifel geht mit 2 Heimsiegen in die Winterpause und arbeitet sich in der Tabelle auf Platz 4 vor – eine gute Ausgangsbasis für die Rückrunde.

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