Starke Nordeifeler trotzen dem Tabellenführer einen Punkt ab – Ausgleich fiel erst in der dramatischen Nachspielzeit!

Auf der gut bespielbaren Heimbacher Asche agierten beide Teams auf Augenhöhe. In der Anfangsphase spielte sich die Grabbe-Elf zwei mal in aussichtsreiche Schusspositionen – Bergstein gefiel durch schnelles Spiel in die Spitze, wobei die Abseitsfalle der Heimelf ein ums andere Mal zuschnappte. Ein Tabellenunterschied war in dieser Spielphase nicht zu erkennen.

In der 30. Minute dann Strafstoß für Nordeifel nach einem Foulspiel. Leo Krupp hatte die Chance zur Führung auf dem Fuß – jedoch konnte der Gästekeeper parieren. So blieb es beim Pausenstand von 0:0. Über weite Strecken der 2. Halbzeit änderte sich am Spielgeschehen nichts. Bergstein rannte sich immer wieder in der Abseitsfalle fest und die wenigen Torszenen parierte Ersatzkeeper Tobias Wilden souverän. Dafür mehrten sich auf der Gegenseite die klaren Chancen für Nordeifel: Leo Krupp alleine vor dem Gästekeeper, Stefan Merkel mit einem Kopfball am 5-Meter-Raum und Michael Jülich ebenfalls per Kopf vergaben aussichtsreich. In der 70 Minute dann der erste Wechsel: Dominik Groß kam für Michael Jülich und belebte das Abgriffsspiel sofort: In der 75. Minute passte er aus halbrechter Mittelstürmerposition flach in die Mitte und Leo Krupp vollendete trocken zum vielumjubelten 1:0. – War das schon der Sieg? – Mitnichten: Die abgezockten und erfahrenen Gäste schlugen nur kurze Zeit später eiskalt zurück und erzielten den ernüchternden Ausgleich. Beim Abwehrversuch verletzte sich James Radwell und musste gegen Bastian Böttgenbach ausgetauscht werden. Nordeifel merkte man die Verunsicherung an und Bergstein nutzte dies eiskalt aus. Der nächste Angriff brachte in der 85. Minute die 1:2-Gästeführung. Nordeifel stand trotz couragierter Leistung mit leeren Händen da, als der Schiedsrichter „4- Minuten- Nachspielzeit“ anzeigte.

Nordeifel rappelte sich noch einmal auf und setzte sich mit 2 Eckbällen hintereinander im gegnerischen Strafraum fest. Einen bereits verlorenen Ball erkämpfte sich Philipp Zieba zurück und brachte das Leder wieder in die Endzone – Pass nach Innen und Leo Krupp, der zunächst per Hacke noch an einem Verteidiger auf der Torlinie (Wieso steht der da?) scheiterte, drosch den Ball zum verdienten Ausgleich unter die Latte. Kurz danach pfiff der Schiedsrichter beim Endstand von 2:2 ab.

Fazit: Ein absolut verdienter Punktgewinn für eine starke Teamleistung der Nordeifeler, der erst in allerletzter Sekunde perfekt gemacht wurde. Für die Nerven wäre eine konsequentere Chancenverwertung besser gewesen. – Bei Nordeifel stimmten Teamleistung und Einsatzwillen.

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