Im „Spiel der Woche“ will das verlustpunktfreie Team aus den drei Orten auch bei Sportfreunde Düren II punkten

Im „Spiel der Woche“ will die SG Nordeifel am Sonntag in der Fußball-Kreisliga B3 auswärts bei der zweiten Mannschaft der Sportfreunde Düren weiter verlustpunktfrei bleiben. Dies gelang dem Tabellenzweiten bisher eindrucksvoll.
„Die Euphorie ist sehr groß und wir stehen auch völlig zu Recht da“, berichtet Nordeifels Coach Sawwas Panagiotidis. Der Trainer der Spielgemeinschaft aus den Orten Vlatten, Hergarten und Heimbach war zuvor im Juniorenbereich im Kreis Viersen tätig, bevor es ihn der Liebe wegen nach Heimbach verschlagen hat.
Mit einer jungen Truppe hat er ambitionierte Ziele: „Wir wollen primär oben dranbleiben und Mannschaften ärgern.“ Damit ist wohl die punktgleiche Mannschaft von Alemannia Lendersdorf gemeint, die ein besseres Torverhältnis aufweisen kann.Mit Leo Krupp fehlt den Nordeifelern mit einem Muskelfaserriss ein Stürmer, der bisher im Schnitt in jedem Spiel traf.Das Fehlen von Spielern kennt Hubert Möddersheim, Trainer des Gegners aus Düren, nur zu gut: „Uns fehlen wegen Verletzungen ein bis zwei Spieler pro Partie bisher. Das führt zu Unruhe auf dem Platz.“ Das wird am Sonntag bei zwei Verletzten und einem urlaubendem Torhüter auch nicht besser.“ Mit acht Zählern aus sechs Partien stehen die Sportfreunde auf einem soliden achten Rang, doch Möddersheim traut seinen Spielern viel mehr zu: „Vom Grundpotenzial gehören wir unter die ersten drei bis vier Mannschaften. Meine Jungs wollen auch mehr, aber das ist manchmal kontraproduktiv.“

Wie sich die Mannschaft bei den Sportfreunden vor der Saison zusammengestellt hat, ist eine kuriose Geschichte. Möddersheim übernahm das Traineramt fünf Spieltage vor Abschluss der abgelaufenen Saison. Mit den Freizeitkickern, die jetzt in der Kreisliga C spielen, beendete er die selbige. Danach tauchten aus verschiedenen Vereinen, besonders aber aus Derichsweiler, Spieler auf und schlossen sich Möddersheim an, die er in seiner langen Jugendtrainertätigkeit in Niederau und Derichsweiler unter seinen Fittichen hatte. „Das meine 32 Jahre als Jugendtrainer so belohnt werden, finde ich richtig klasse“, war der Trainer positiv überrascht. Positiv überraschen will sein Team am Sonntag gegen die favorisierten Nordeifeler auch.

http://www.fupa.net/berichte/sg-nordeifel-will-lendersdorf-auf-den-fersen-bleiben-547206.html

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